…oder in meiner Vorstellung des Paradieses gibt’s ab jetzt keine Palmen und Kanarienvögel mehr
Wenn ich sage, dass ich mich hier in Xiamen gleich sicher fühle wie zuhause, ist das nicht um Mama, Papa, Oma, Tante, etc. zu beruhigen, sondern die Wahrheit. Ich hab mich hier noch nie wirklich bedroht gefühlt, die Kriminalität ist, so wie ich es erlebe, eher gering. Natürlich hört man von Freundesfreunden, dass die Tochter des Cousins des Chefs überfallen und bestohlen wurde, aber das gibt’s zuhause auch.
Die einzig wirkliche Gefahr hier ist natürlichen Ursprungs (und nein, ich meine nicht die zwei Taifune, die wir hatten, die waren im Nachhinein gesehen eh nur pipifax) und kommt von oben:
Palmen, Palmen haben es nämlich in sich. So ein Palmenblatt ist sehr groß und schneller am Boden, als man glaubt.


Auf Platz Nummer zwei auf der Liste der Sicherheitsbedrohungen hier in Xiamen finden sich – tam tam tam tam – nein, nicht die Busfahrer, die teilweise wie “a gsenkte Sau” fahren, wie man bei uns so schön sagt. Platz zwei geht definitiv an:
Die Kanarienvögel. So ein Kanarienvogel ist nicht nur lieb, vor allem nicht, wenn man von einem attackiert wird. Nicht lachen, das ist einem Studienkollegen und Freund von mir letztens passiert. Er spaziert am Morgen gemütlich zur Uni, als er plötzlich in seinem Nacken etwas herumwuseln spürt. Er dreht sich um, da fliegt ein kleiner Kanarienvogel davon. “Die Vögel” sag ich nur. Hehe.

Ich bin am Überlegen, ob es noch einen dritten Platz auf meiner Liste gibt. Mir kommt nichts anderes in den Sinn, also denke ich, dass die zwei Dinge eigentlich die einzigen sind, vor denen ich mich hier in Xiamen “fürchte”. Und denen begegne ich mit Achtung und Respekt, also gibt’s da auch keine Probleme ;-) .
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